Arbeitsweise
Feste Mannschaften, eigene Wagen, ein Partnerbetrieb für die Strecke
Auf jeden Auftrag geht eine feste Mannschaft. Dieselben Kräfte laden ein und wieder aus, deshalb muss am Zielort niemand neu erklären, welcher Karton in welches Zimmer gehört und welches Möbelstück zerlegt wurde. Für einen einzelnen Tag wird niemand zusammengesucht. Auch die Wagen gehören dem Betrieb: Für Ihren Termin wird kein Fahrzeug zugemietet, dessen Größe erst am Morgen feststeht. Wie viele Kräfte kommen und mit welchem Wagen, steht vorher im Angebot.
Endet die Fahrt außerhalb Berlins, übernimmt ein fester Partnerbetrieb die Strecke, und das wird im Angebot benannt statt verschwiegen. Innerhalb der Stadt fahren wir selbst. Der Sitz liegt im Ortsteil Moabit, im Quartier Europacity; die Straße dort trägt ihren Namen erst seit dem 12. Juni 2020, benannt nach dem Eisenbahningenieur George Stephenson. Der Betrieb arbeitet also aus dem größten neuen Innenstadtquartier Berlins heraus, in einer Straße, die es unter diesem Namen vor sechs Jahren noch nicht gab.
Das hat für die Anfahrt eine praktische Folge. Moabit ist eine künstliche Insel: Landgrenzen machen rund fünf Prozent der Umgrenzung aus, alles andere sind Wasserläufe, überquert von 26 Brücken. Wer von hier zu einer Adresse im Bezirk fährt, fährt über eine davon, und welche Brücke das ist, entscheidet über die Fahrzeit stärker als die Entfernung. Deshalb legen wir die Route vor dem Termin fest. Was die Insellage sonst noch bedeutet, steht auf der Seite zum Umzug in Moabit.
Ausrüstung
Womit ein Umzug im Bezirk Mitte tatsächlich steht und fällt
Über den Umzugstag entscheidet hier seltener die Treppe als die Straße. Vor der Tür liegen in weiten Teilen des Bezirks bewirtschaftete Parkplätze, und wer dort ohne Anordnung hält, blockiert am Ende sich selbst. Antrag und Schilder für die Halteverbotszone gehören deshalb zur Ausrüstung wie Decken, Gurte und Werkzeug, und vor jedem Termin klären wir, in welcher Parkzone die beiden Anschriften liegen. Welche Zonen der Bezirk führt und wann sie bewirtschaftet werden, steht auf der Seite zu den Parkzonen in Mitte.
Ein Fahrzeug, das in diesem Bezirk regelmäßig arbeitet, kostet Gebühren, bevor der erste Karton geladen ist. Der Bezirk Mitte gibt dafür zwei Papiere aus, die Betriebsvignette und den Handwerkerparkausweis, beide mit fester Staffel. Wir führen die Sätze hier auf, weil sie zeigen, womit ein ortsansässiger Betrieb rechnet, und weil sie erklären, warum ein Umzugswagen in Mitte nicht einfach am Straßenrand wartet, bis die Wohnung leer ist.
- Umzugswagen mit Ladebordwand und Rampe, dazu Decken, Gurte, Kartons und Werkzeug für den Auf- und Abbau der Möbel
- Betriebsvignette des Bezirks: 90 Euro für ein Jahr, 130 Euro für zwei Jahre, 160 Euro für drei Jahre
- Handwerkerparkausweis: 130 Euro für sechs Monate, 200 Euro für zwölf, 350 Euro für vierundzwanzig; je weiteres Fahrzeug 25, 40 beziehungsweise 70 Euro
Haftung
Wie der Preis entsteht und wofür gehaftet wird
Der Preis entsteht in zwei Schritten. Beim Aufmaß werden Volumen, Etage, Tragweg und die Zufahrt an beiden Anschriften aufgenommen; danach steht der Betrag im Angebot, Posten für Posten, und wird nach dem Umzugstag nicht nachgerechnet. Die Besichtigung kostet nichts und bindet Sie an nichts. Welche Sätze in die Rechnung eingehen, ist offengelegt und steht vollständig auf der Preisseite, vom Stundensatz bis zum Karton.
Gehaftet wird nach Paragraf 451e des Handelsgesetzbuchs mit 620 Euro je Kubikmeter Ladung. Das ist die gesetzliche Grenze und nicht der Zeitwert Ihrer Sachen: Maßgeblich ist das Volumen, das ein Stück einnimmt, nicht sein Kaufpreis. Ein Schrank ist danach ordentlich gedeckt, ein kleines Bild fast nicht. Wer Einzelstücke besitzt, deren Wert erkennbar darüber liegt, sagt das beim Aufmaß; dann halten wir im Angebot fest, wie sie transportiert werden.