Umfang
Bevor gepackt wird, muss der Termin stehen
Ein Wohnungsumzug im Bezirk Mitte beginnt nicht mit Kartons, sondern mit einem Datum. Der freie Platz vor der Haustür entsteht nicht am Umzugstag, sondern durch eine Anordnung der bezirklichen Straßenverkehrsbehörde, und deren Bearbeitung dauert im Bezirk Mitte durchschnittlich rund vier Wochen. Das Bezirksamt weist ausdrücklich darauf hin, dass mit verlängerten Bearbeitungszeiten zu rechnen ist und eine kurzfristige Bearbeitung von Anträgen derzeit nicht möglich ist. Wer den Wunschtermin zwei Wochen vorher nennt, bekommt meist noch eine Mannschaft, aber keinen Stellplatz mehr.
Deshalb drehen wir die übliche Reihenfolge um. Zuerst wollen wir das Datum und die beiden Anschriften wissen, dann prüfen wir, ob dort bewirtschafteter Parkraum liegt, und stellen den Antrag zusammen mit dem Angebot. Erst danach reden wir über Möbelmengen, Kartons und Aufbau. Ob eine Anschrift an einer Nebenstraße oder an einer Hauptverkehrsstraße liegt, entscheidet außerdem darüber, welche Behörde zuständig ist. Der Antragsweg selbst steht ausführlich auf der Seite zur Halteverbotszone in Mitte.
Steht das Datum früh genug fest, wird der Rest planbar: Übergabe der alten Wohnung, Schlüsseltermin und Anmeldung beim Bürgeramt. Welche Frist fürs Ummelden gilt, steht bei den Bürgerämtern.
- Anfrage mit beiden Anschriften, dem Wunschdatum und der ungefähren Wohnungsgröße
- Kostenloses Aufmaß vor Ort, dabei werden Volumen, Etage, Tragweg und Zufahrt notiert
- Angebot mit Festpreis, Mannschaftsstärke und Fahrzeug, dazu der Antrag auf die Anordnung
- Vor dem Termin stellt eine Absperrfirma die Schilder auf, die Behörde liefert nur die Anordnung
- Umzugstag: laden, fahren, ausladen, aufbauen und gemeinsam durch beide Wohnungen gehen