Umfang
Wegwerfen oder weitergeben: die Entscheidung vor dem Termin
Der Preis einer Entrümpelung hängt am Volumen. Daraus folgt der Satz, der gegen unser eigenes Interesse spricht und trotzdem stimmt: Jeder Kubikmeter, der vorher verkauft, verschenkt oder abgeholt worden ist, steht nicht auf der Rechnung. Wer vier Wochen Zeit hat, holt einen erheblichen Teil der Kosten allein dadurch herein, dass er die großen Stücke selbst weitergibt. Wer drei Tage Zeit hat, sollte diese Zeit nicht mit Anzeigen verbringen.
Deshalb steht am Anfang immer dieselbe Frage: Wie viel Zeit ist noch da? Danach richtet sich alles Weitere. Bei einer Wohnungsauflösung im Bezirk Mitte, mit Kündigungsfrist im Rücken und einem Räumtermin, der Vorlauf braucht, ist der Kalender der eigentliche Gegner und nicht der Keller. Bei einer Entrümpelung, die aus freien Stücken passiert, lässt sich in Ruhe trennen, und dann fährt am Ende deutlich weniger weg.
Was Sie behalten wollen, stellen Sie vor dem Termin zur Seite oder markieren es sichtbar. Wir räumen nichts weg, das nicht besprochen ist, und fragen im Zweifel nach.
- Große Möbel zuerst: Sie machen das meiste Volumen und finden am ehesten Abnehmer
- Papiere, Fotos und Unterlagen selbst durchsehen, bevor jemand anders räumt
- Wertsachen, Schlüssel und Dokumente vorab in eine eigene Kiste, getrennt vom Rest
- Elektrogeräte und alles mit Akku beiseite stellen, damit wir sie beim Aufmaß gesondert erfassen
- Alles, was bleiben soll, sichtbar markieren oder in einen Raum stellen, der zubleibt