Bauform
Sperren und Baustellen rund um Wilhelmstraße und Unter den Linden
Zufahrt heißt in diesem Kiez vor allem: Welcher Straßenzug ist gerade befahrbar. Die Wilhelmstraße zwischen Behrenstraße und Unter den Linden ist seit 2003 für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt; über eine Freigabe entscheidet die Bundesregierung, und Stand Winter 2025/2026 besteht die Sperrung weiter. Unter den Linden ist dagegen frei befahrbar. Die Fahrbahnsanierung lief von Herbst 2021 bis Juni 2023 und ist abgeschlossen, der weitere Umbau ist Planung.
Die Enddaten in der Liste stammen aus dem amtlichen Baustellenverzeichnis der Verkehrsinformationszentrale. Dessen letztes Änderungsdatum ist der 2. Juli 2025, und seither wird der Datensatz offenbar nicht mehr fortgeschrieben. Die Termine geben also den damaligen Planungsstand wieder und sind keine Zusage. Vor jedem Termin wird die Lage neu nachgesehen; das kostet zehn Minuten und erspart am Umzugstag eine Wendefahrt. Für die Anfahrt zählt der Zustand am Umzugstag und nicht der Eintrag in einer Tabelle.
- Friedrichstraße: seit Anfang Juli 2023 wieder für Autos offen. Am 18. November 2025 wurde ein autoarmer Umbau angekündigt, ein Umsetzungstermin steht nicht fest.
- Leipziger Straße zwischen Leipziger Platz und Wilhelmstraße: je ein Fahrstreifen, geplant bis 31. Dezember 2028.
- Krausenstraße zwischen Axel-Springer-Straße und Jerusalemer Straße: vollgesperrt, geplant bis 1. Juli 2027.
- Wilhelmstraße zwischen Behrenstraße und Unter den Linden: kein motorisierter Durchgangsverkehr, seit 2003.
Am Umzugstag
Poller, Kontrollen und der Ablauf am Umzugstag
Zufahrten sind in diesem Umfeld häufig baulich gesichert, mit Pollern, Schranken oder versetzten Einfahrten. Welche Regelung an einem einzelnen Haus gilt, steht in keinem öffentlichen Verzeichnis, und hier wird darüber nichts behauptet. Was hilft, ist der Blick vor Ort: Wo hält das Fahrzeug, wie kommt die Rampe zum Eingang, gibt es eine Hofdurchfahrt, und wer schließt sie auf. Diese vier Fragen sind bei einem Ortstermin in einer Viertelstunde beantwortet, und danach steht die Planung.
Jede Postleitzahl des Bezirks ist einer bewirtschafteten Parkzone zugewiesen, und ohne angeordnetes Haltverbot ist der Platz vor der Tür kein sicherer Platz. Die Zonen mit ihren Zeiten und Gebührenstufen sind auf der Parkzonenseite zusammengestellt. Was die Arbeit selbst kostet, steht auf der Preisseite offen da, getrennt nach Stundensatz und Festpreis. Zwischen Antrag und fertiger Anordnung liegen im Bezirk rund vier Wochen, deshalb läuft der Antrag hier zusammen mit der Terminplanung und nicht hinterher.